![]() ![]() letzte Aktualisierung 31.01.2012
"Der Neue Tag" Bericht zum Zitherclub-Konzert am 30.03.2011 "Junge Wilde" an alten Instrumenten - Musiker des Zitherclubs und des Evangelischen Posaunenchors gefallen mit modernen Stücken Erbendorf. (njn) Der Zitherclub leistet gute Nachwuchsarbeit. Das bewiesen die Mitglieder beim Konzert in der Doppelsporthalle. An Zither, Gitarre und Geige zeigten auch junge Musiker dem Publikum ihr Können. Die Konzerte des Zitherclubs sind beliebt und werden gern besucht. Das zeigte schon der Kartenvorverkauf. Bereits am Starttag war bis auch wenige Plätze alles ausverkauft. Heidi Banzer, die Vorsitzende des Zitherclubs, hieß besonders die Bürgermeister Hans Donko, Johannes Reger und Sonja Heindl sowie Pfarrer Martin Besold, Pfarrerin Gertrud Göpfert und Pfarrer Klaus Göpfert willkommen. Michael Wirth führte durch das Programm, in dem die Mitglieder des Zitherclubs mit ihrer Leiterin Veronika Hille musikalische Glanzpunkte setzten. Gastgruppe war ein Ensemble des Evangelischen Posaunenchors. Die Musiker des Zitherclubs demonstrierten den Besuchern ihre Wandlungsfähigkeit. Neben Auftritten in großer Besetzung, wie beim Marsch "Gruß an Oberbayern" oder der "Stachus-Polka", begeisterte die Jugendgruppe mit Ronja Staufer an der Zither, Julia Nikol an der Geige sowie Erik Staufer, Dominik Kunz, Miriam Schraml, Alexandra Lang, Christian Weiß und Jonas Hille (alle Gitarrre) mit ihren Stücken. Dass schon der Nachwuchs Rhythmus im Blut hat, bewies er unter anderem mit "Oh when the saints", dem "Pumuckl-Lied", der Eurovisionsmelodie sowie "Lady in black". Das "Duo Saitenverkehrt" - Veronika Hille (Hackbrett) und Katja Lewitt (Kontrabass) - zeigte bei der Filmmusik "Emma" sein musikalisches Know-how. "Stairway to heaven" präsentierten die "Jungen Wilden" des Zitherclubs. Sie machten einmal mehr deutlich, dass mit der Zither - ursprünglich ein Volksmusikinstrument - auch moderne Stücke verschiedener Stilrichtungen perfekt rübergebracht werden können. Die "Boygroup" um Christoph Pöllmann faszinierte mit dem "Miss Marple Theme". Anstatt Choräle und Werke alter Meister zu spielen, wagten sich die neun Mitglieder des Evangelischen Posaunenchors beim Zitherclub-Konzert auf ein ganz anderes musikalisches Terrain. Nach anfänglich sehr getragenen Werken wie "Widele, Wedele", einer schwäbischen Volksweise, sowie einem Ländler aus der Steiermark und der "Post im Walde" begeisterte das Ensemble vor allem mit der Swingnummer "Creole Love call" von Duke Ellington und "Cherry Pink" von Louiguy, besser bekannt als "Gummi-Mambo". Gegen Ende gratulierte Konditormeister Fritz Kohr senior mit einem süßen Geschenk - das auch als Dank für die Probenabende des Zitherclubs, die seit vielen Jahren in seinem Cafe stattfinden, galt - zu dem hervorragenden Konzert. Für Vorsitzende Heidi Banzer und Dirigentin Veronika Hille gab es viele Blumen. Die Zuhörer dankten den Musikern mit stehenden Ovationen, denen natürlich Zugaben des Zitherclubs und des Posaunenchors folgten. ________________________________________________________________________________________________________ "Der Neue Tag" Bericht zur Ehrenmitgliedschaft von Margarete Günther am 29.03.2011 Erbendorf. (njn) Musiker ausgebildet - Margarete Günther Ehrenmitglied des Zitherclubs Margarete Günther ist Ehrenmitglied des Zitherclubs. Beim Konzertabend konnte Vorsitzende Heidi Banzer ihrer Vorgängerin die Urkunde überreichen. "Seit 45 Jahren hält unsere Reti dem Zitherclub die Treue", betonte Banzer. Als Dreingabe und Dankeschön ihrer Musikerkollegen gab es den Zitherklassiker "Der dritte Mann" zu hören. Günthers Wirken im Verein wurde mit einer Tonleiter zum Ausdruck gebracht, die vom c wie cool über e wie energisch bis zum h wie heimatverbunden reichte. Wie die Vorsitzende sagte, habe die aus Zwergau stammende Margarete Günther bei Karl Wohlrab das Zitherspiel erlernt. "In den vielen Jahren hat sie eine Vielzahl von Musikern ausgebildet und ihr Wissen an uns weitergegeben." Zudem war sie von 1997 bis 2009 Vorsitzende. "Auch wenn sie ihren Lebensmittelpunkt nach München verlagert hat, hoffen wir, dass sie uns oft besuchen wird." ________________________________________________________________________________________________________ "Der Neue Tag" Bericht zur CD-Vorstellung "Jessas, gäih near her" am 02.11.2010. Tirschenreuth. (jr) Volksmusikgruppen stellen neue CD vor Hochklassik Jetzt im Handel ________________________________________________________________________________________________________ "Der Neue Tag" Bericht zum Ausflug des Zitherclubs nach Markneukirchen am 02.10.2010. .Erbendorf. (njn) Zitherclub Erbendorf in der Stadt der Musikinstrumentenbauer ________________________________________________________________________________________________________ "Der Neue Tag" Bericht zum Konzert "80 Jahre Zitherclub" am 28.02.2009 Erbendorf. (njn) Ohne Zittern kann der Zitherclub Erbendorf in die Zukunft blicken. Beim Jubiläumskonzert zum 80-Jährigen zeigte der Nachwuchs sein Können. Mit den "Blechquetschern" und den Geschwistern Winterer lud sich der Jubilar zwei Gastgruppen ein. Musikalische Glanzpunkte setzten die Mitglieder des Zitherclubs mit ihrer Leiterin Veronika Hille. Mit so vielen Besuchern hatten die Verantwortlichen des Zitherclubs um Reti Günther nicht gerechnet. Über 350 Zuhörer kamen in die Doppelsporthalle, um den Klängen der Musiker zu lauschen. Erinnerung an Gründer Die Geschichte des Zitherclubs ließ Kreisheimatpflegerin Monika Kunz Revue passieren. Sie erinnerte an die Gründungsmitglieder Otto Bergler und Max Wohlrab genauso wie an die schon legendären Musiker Willi Schindler und Siegfried Günther. Dem heutigen Ensemble bescheinigte sie eine gute Nachwuchsarbeit, bei der die Volksmusik gepflegt werde, sich aber neuen Richtungen nicht verschließe. "Der Kulturpreis der Hanns-Seidel-Striftung 1999, zahlreiche Fernseh- und Hörfunkauftritte sind der Beweis für das musikalische Können", sagte Kunz. Und ein besonderes Lob hatte sie auch noch auf Lager: "Sie sind da, wenn man sie braucht." Den Besuchern des Abends zeigten die Musikanten des Zitherclubs ihre Wandlungsfähigkeit. Neben Musikstücken in großer Besetzung, wie dem Marsch "Hoch Heidecksburg" oder "Bayerische G'schichten", begeisterte die Jugendgruppe mit Simon Pöllmann am Hackbrett, Verena Kastner (Zither) und Erik Staufer (Gitarre) mit ihren Stücken. Dass sie dabei Rhythmus im Blut haben, bewiesen die Drei unter anderem mit "Bayon del Rio". Aus der Feder von Christoph Pöllmann stammten mit "Zickzack-Polka" und "Der Ausritt" auch selbst geschriebene Stücke. Veronika Hille (Hackbrett) und Katja Lewitt (Kontrabass), auch bekannt unter dem Namen "Duo Saitenverkehrt", zeigten ihr musikalisches Know-how bei "Irgendwos". Dass Pop der Zithermusik nicht entgegensteht, konnte das Publikum bei "Take it away" und "So whats new?" hören. "D'Blechquetscher" aus Neunburg vorm Wald mit Akkordeon, Tuba, Trompete und Bassflügelhorn ließen bayrisch-böhmische Voksmusik vom Feinsten hören. Mit den Sinatra-Hits "Something Stupid" und "My Way" wagten sie sich in die Welt der Evergreens. Die Geschwister Winterer aus Schwarzenfeld mit Marita Lobenhofer und Helga Kasparides brachten lustig-witzige G'stanzln, wie "s' Tröpferlbad" und auch "Geh tausch mas aus". Bei "Wann i nachts vo da Kneip hoamgeh" zeigten die beiden Frauen, unterstützt von Robert Merkl an der Steirischen, ihre "Zungenakrobatik" für die sie in ganz Bayern bekannt sind. "Süßes" vom Konditor Gegen Ende des Konzerts gratulierte Konditormeister Fritz Kohr mit einer Riesenpraline zum Jubiläum und bedankte sich für die jahrelangen musikalischen Probeabende des Zitherclubs in seinem Café. Für Vorsitzende Reti Günther und Dirigentin Veronika Hille gab es zum Schluss der überaus gut gelungenen Veranstaltung Blumen. Die Zuhörer danken den Musikern mit stehenden Ovationen. _______________________________________________________________________________________________________ Laudatio von Monika Kunz, Kreisheimatpflegerin, zum Jubiläumskonzert "80 Jahre Zitherclub" am 28.02.2009 Freiwillige Feuerwehren und Sportvereine bringen es oft auf über 100 Jahre. Männergesangvereine können durchaus auf 50 Jahre oder gar 80 Jahre und mehr zurück blicken, wobei dann die ältesten Mitglieder oft schon in ihrer Jugend mit dem Singen begannen. Und eher selten erlebt ein Gründungsmitglied bei den Genannten dann den ältesten Jubelgeburtstag. Und das ist ja das besondere: Die Idee eines Vereins oder Clubs wird über viele Jahre aufrecht erhalten, gepflegt, in die nächste Generation getragen. Das ist bei Feuerwehren und Sportvereinen ungleich leichter als bei Musikvereinen. Wenn dann der Verein auch noch die Pflege des Zitherspiels zu seinem Hauptanliegen gemacht hat, so ist das mehr als ein Grund zu feiern, und sogar ein Grund zum Jubeln, wenn er 80 Jahre auf dem Buckel hat. Und darum ist der Zitherclub Erbendorf eben ein Jubelverein. Die Gründungsväter Friedrich Mante, Karl Wohlrab, Max Herrmann und Otto Bergler rechneten 1929 sicher nicht mit dieser rasanten Entwicklung der Musik und dachten wahrscheinlich, Heimatabende, Musik- und Liederabende würden in der Bevölkerung immer geschätzt. Im Fall Erbendorfer Zitherclub ist das auch so. Der Club, wie er sich heute präsentiert, erfreut sich nach wie vor in der Bevölkerung und bei seinen Fans ungebrochener Beliebtheit – Sie beweisen es durch ihr Hiersein! Zwar spielt die Volksmusik eine große Rolle im Zitherclub, doch nicht nur das traditionelle Lied- und Musikgut wird gepflegt, sondern auch konzertante Zithermusik, und es werden immer wieder andere Musikrichtungen versucht. Prägend waren hier wohl Willy Schindler, der den Verein 50 Jahre lang geleitet hatte, aber auch Margarethe Günther, die schon viele Jahre als zweiter Vorstand, dann als erster Vorstand, organisatorische Aufgaben und die wichtige Aufgabe der Nachwuchsbetreuung übernommen hatte. Und nur so kann ein Verein überleben. Ein Club kann irgendwann nicht mehr weitermachen, wenn die Nachwuchsarbeit nicht gelingt. So manche Chöre stellen das Singen ein, weil der Nachwuchs fehlt, weil das Liedgut nicht „in oder „uncool ist. Beim Erbendorfer Zitherclub ist Aus- und Weiterbildung des musikalischen Nachwuchses ein wichtiges Standbein und die Voraussetzung dafür, dass der Club vielleicht noch 90 oder gar 100 Jahre alt wird. Hier kommt nun Veronika Hille ins Spiel, die seit 1998 den Dirigentenstab in der Hand hält – kann man nicht sagen, sie hält eigentlich zwei Hackbrettschlägel in den Händen. Aber ihr Haarschopf, wie der wippt und schwingt, der ganze Kerl, wie er sich bewegt, gibt ganz eindeutig Takt und Tempo vor. Auch sie betreibt eine ganz intensive Nachwuchsförderung. Ich lernte den Club erst vor einigen Jahren kennen. Ich suchte eine Musikgruppe für einen Gottesdienst für verstorbene Volksmusikanten. Die Erbendorfer sagten sofort zu. Seitdem besteht eine kleine Liasonne zwischen mir und den Musikern, denn immer, wenn man sie braucht, spielen sie. Da heißt es dann bei einer Anfrage: "Irgendwer spielt schon, irgendeine Besetzung bring’ ma scho zsamm." In der größtmöglichen Besetzung spielen 13 aktive Musikanten und vor allem Musikantinnen: allen voran die 5 Zithern, dann 3 Gitarren, 2 Hackbretter, 1 Akkordeon, 1 Harfe und 1 Kontrabass und seit 1998 sogar 2 Raffele Das Raffele ist eine Variante der Scherrzither aus dem Tirol. Das etwas größere Raffele wird auch Raffelzither genannt. Die Scherrzither ist eine Weiterentwicklung des mittelalterlichen Scheitholz und eine von vielen frühen Zitherformen. Sie ist als eine Vorstufe der heutigen Konzertzither zu sehen.– Von denen also spielt, je nachdem, wer Zeit hat, irgendeine Besetzung. Dass dies sehr gut gelang und gelingt zeigen zahlreiche Auszeichnungen und Engagements: - 1999 Kulturpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Bayerischen Volksmusik auf ![]() Kloster Banz- Auftritte beim Ramasuri Frühschoppen- beim Arzberger Bergkristall- bei der OTV Musikantentour
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